Inhalt:

Gender Mainstreaming-Newsletter

Im März 2011 wurde die erste Ausgabe des Gender Mainstreaming-Newsletters veröffentlicht. Der GM-Newsletter erscheint vierteljährlich und berichtet über aktuelle Informationen zum Thema Gender Mainstreaming. Der Newsletter steht auch auf der Website Bundesministerium für Bildung und Frauen zur Verfügung.

» aktuelle Ausgabe


 
Der GM-Newsletter kann hier abonniert werden.

Veranstaltungsreihe "Gleichstellung im Gespräch"

Die Veranstaltungsreihe befasst sich vor allem mit dem Thema Gleichstellung und Wirkungsorientierung im Bundeshaushalt.

Am 21. Oktober 2014 um 17:00 Uhr fand die fünfte Veranstaltung zum Thema „Geschlechterneutralität im Steuerrecht? Berücksichtigt das Steuerrecht
spezifische Lebensrealitäten von Frauen?"
statt. 

» Informationen zu den bisherigen Veranstaltungen

Downloads:

Willkommen auf der Website der Interministerielllen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming / Budgeting!


Sie interessieren sich für Gender Mainstreaming...?
Sie benötigen vertiefende Informationen, weil Sie sich beruflich
mit Gender Mainstreaming und Gender Budgeting beschäftigen?
Sie haben bisher nur Kritisches über Gender Mainstreaming gehört und wollen sich nun eine eigene Meinung dazu bilden...?
In jedem Fall sind Sie bei uns auf der Homepage
der IMAG GMB richtig!

„Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist nur möglich, wenn die Frau sich unterordnet." Diese Zeilen schrieb der römische Satiriker Martial vor über 2000 Jahren. Sie stehen stellvertretend für eine jahrhundertealte Einstellung, die bis ins 20. Jahrhundert vielerorts vorherrschend blieb... Eine echte Gleichberechtigung und  Gleichstellung ist immer noch in vielen Belangen nicht erreicht.

Vieles hat sich jedoch zum Positiven verändert: Seit mehr als 15 Jahren wird die Gender Mainstreaming Strategie angewendet. Gender - das bedeutet, nicht  stereotyp "die Frauen" oder auch "die Männer" in den Blick zu nehmen, sondern Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt zu berücksichtigen. Es ist wichtig, Geschlechterdifferenzen wahrzunehmen, jedoch falsch, tradierte Rollenzuweisungen zu verfestigen.  

Die Gender Mainstreaming-Strategie wird in Österreich bei allen politischen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen berücksichtigt. Etwaige geschlechtsspezifische Folgen werden abgeschätzt. Das Themenspektrum ist enorm: es reicht von einer gerechteren Verteilung der Einkommen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einer faireren Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit über gleiche Bildungschancen, Gender-Medizin bis hin zu einer nicht geschlechterstereotypen Berufswahl.  

Die Interministerielle Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming / Budgeting ist die „Task-Force", die mitden verschiedenen Ressorts und obersten Organen der österreichischen Verwaltung Informationen und nachahmenswerte Initiativen austauscht, Kriterien für die Umsetzung der Gender Mainstreaming/Gender Budgeting Strategie entwickelt und laufende Projekte, Maßnahmen und Gesetze evaluiert.  

Als besonders wirksames Instrument erweist sich das Gender Budgeting, das darauf abzielt, dass die Bedürfnisse von Frauen und Männern bei der Gestaltung des österreichischen Haushalts gleichermaßen berücksichtigt werden. Experten ermitteln, wie sich Einnahmen und Ausgaben auf Frauen und Männern auswirken und wem haushaltspolitische Beschlüsse zu Gute kommen bzw. wem nicht.



Geschäftsführung der IMAG GMB, BMBF, Abteilung IV/1 - Impressum - last update: 15.12.2014