Inhalt:
.- 1. Mitglieder der ressortinternen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming
- 2. Informationsarbeit
- 3. Verstärkte Integration von Gender Aspekten in den Personalbericht des Bundes 2007
- 4. Integration von GM ins Berichtswesen
- 5. Bundes-Sportorganisation
- 6. Projekte in Planung
- 7. Leitfaden für Gender Mainstreaming in der Legistik
- 8. Arbeitshilfe für Gender Budgeting in der Verwaltung
- 9. Statistische Broschüre "Frauen und Männer in Österreich"
1. Mitglieder der ressortinternen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming
Inhalt:
Vorsitzende
Mag.a Dr.in Elisabeth Klatzer
Gender Mainstreaming Beauftragte des Bundeskanzleramts
Stellvertreterin
Mag.a Dr.in Doris Wolfslehner
Sektion I
Brigitte Pfeiffer, Abteilung I/9
Mag.a Karin Sykora, Abteilung I/8
Mag.a Karin Holzer, Abteilung I/5
Sektion II
Mag.a Margit Wladar, Abteilung II/1
Sektion III
Mag.a Barbara Wawerka, Abteilung III/5
Dr.in Elisabeth Dearing, Abteilung III/7
Sektion IV
Dr.in Elisabeth Klatzer, Referat IV/5/b
ADir.in Susanne Sitter, Referat IV/8/a
Dr.in Doris Wolfslehner, GSt der Bioethikkommission
Sektion V
Mag.a Martina Winkler, Abteilung V/7
Dr.in Eva Souhrada-Kirchmayer, Abteilung V/3
Sektion VII
Dr.in Barbara Rausch-Thosold , Abteilung VII/6
Mag.a Ulrike Wahsner, Abteilung VII/1
2. Informationsarbeit
Inhalt:- Freischaltung einer Informationsseite zu GM im hauseigenen Intranet
- regelmäßige GM Kolumne in der MitarbeiterInnenzeitung des BKA
Download: genderbudgeting_klatzer2.pdf
- Erstellung von Richtlinien zur Integration von GM in die Sportförderung
Download: datenaufbereitung_in_der_ordensverleihung.xlsx
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genderbudgeting_klatzer2.pdf 113 KB
"Gender Budgeting", Dr.in Elisabeth Klatzer
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datenaufbereitung_in_der_ordensverleihung.xlsx 65 KB
Datenaufbereitung in der Ordensverleihung
3. Verstärkte Integration von Gender Aspekten in den Personalbericht des Bundes 2007
Inhalt: weitere Informationen folgen4. Integration von GM ins Berichtswesen
Inhalt: weitere Informationen folgen5. Bundes-Sportorganisation
Inhalt: Die Bundes-Sportorganisation (BSO) hat sich mit einem Beschluss der Bundessportversammlung, das ist das höchste Entscheidungsgremium des österreichischen Verbandssports, im November 2002 zur Einführung von Gender Mainstreaming verpflichtet. Der Arbeitsausschuss Frauen und Sport, in dem die großen Verbände des Sports vertreten sind, arbeitet Umsetzungsmaßnahmen aus. Von diesem Ausschuss wurde auch ein Mentorinnenprogramm initiiert, das von den Breitensportverbänden umgesetzt wird.Über die Effektivität dieser Aktivitäten liegen noch keine Evaluierungen vor.
6. Projekte in Planung
Inhalt:- Geschlechterdifferenzierte Analyse der Leistungsbelohnung im BKA
- Analyse der Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten
- Integration von Genderaspekten ins Weiterbildungsprogramm sowie geschlechterdifferenziertes Ausbildungs-Controlling
- Karrierechancen für Teilzeitkräfte
- Aktualisierung und Vertiefung der geschlechterdifferenzierten Analyse der Auszeichnungen und Ehrungen
- Ausarbeitung von neuen Projekten zur Umsetzung von Gender Budgeting im Förderbereich
- Anregungen zur Integration von GM ins neue Führungsmodell und die die Zielvereinbarungen sowie Führungsaufgaben
- Genderaspekte von Organisationsänderungen
7. Leitfaden für Gender Mainstreaming in der Legistik
Der Leitfaden soll LegistInnen in Bund, Ländern und Gemeinden dabei unterstützen, Gesetze bereits in ihrer Entstehungsphase einer systematischen Prüfung hinsichtlich ihrer Geschlechtergleichstellungsverträglichkeit unterziehen zu können.
Gender Mainstreaming in der Gesetzgebung erfordert, dass rechtliche Regelungen bereits in ihrer Entstehungsphase einer systematischen Prüfung hinsichtlich ihrer Geschlechtergleichstellungsverträglichkeit unterzogen werden (Gender Impact Assessment). Es wurde zu diesem Zweck ein Gender Mainstreaming Leitfaden zur Erhebung sowie Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte bei der Erarbeitung von Normvorhaben auf Grundlage des Ministerratsbeschlusses vom 7. März 2004 (Pkt. 6) ausgearbeitet. Unter Gender Mainstreaming von Normvorhaben sind Projekte der Normerlassung, und zwar sowohl Gesetze als auch Verordnungen, zu verstehen.
Denn die Kenntnis potentiell unterschiedlicher Auswirkungen von Gesetzesvorhaben auf die beiden Geschlechter ist Voraussetzung dafür, die Auswirkungen von Gesetzen auf Frauen und Männer zielgruppengenau(er) zu steuern. Der Nutzen von Gender Mainstreaming-Prüfung von Normvorhaben liegt somit z.B. in
- der größeren Zielgruppengenauigkeit,
- dem höheren Effizienzgrad des Ressourceneinsatzes,
- der verbesserten Qualitätssicherung politischer Entscheidungen (von Bedeutung z.B. bei Gesetzesprüfungen durch den Verfassungsgerichtshof),
- der besseren Gesetzesdynamik
- der verbesserten Überzeugungsqualität von Gesetzen und damit verbunden
- dem höheren Zustimmungsgrad des Adressatenkreises.
Leitfaden für Gender Mainstreaming in der Legistik
8. Arbeitshilfe für Gender Budgeting in der Verwaltung
Die volle Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern setzt voraus, dass Frauen und Männer gleichermaßen von den Gütern, Ressourcen und Chancen der Gesellschaft profitieren und daraus Nutzen ziehen können. Eine dieser Ressourcen sind die Budgets der öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden. Diese haben als in Zahlen gegossene Politik direkte Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft.
Für eine gerechte Beteiligung von Frauen und Männern an allen finanziellen und materiellen Ressourcen des Staates ist es notwendig, geschlechtsspezifische Budgetanalysen durchzuführen. Hier setzt Gender Budgeting an.
Eine konkrete anwendungsorientierte Hilfestellung für die Umsetzung von Gender Budgeting in der Verwaltung soll diese Arbeitshilfe bieten. Sie soll dazu beitragen die unterschiedlichen Auswirkungen der öffentlichen Einnahmen und Ausgaben auf Frauen und Männer zu ermitteln. Dadurch sollen Auswirkungen auf Geschlechterverhältnisse offengelegt, Prioritäten verändert und Mittel umverteilt werden. Ziel ist die Erstellung eines geschlechtssensiblen und geschlechtergerechten Haushaltes.
Ansprechperson(en): Mag.a Sieglinde Stockinger Bundeskanzleramt, Abteilung II/1 Tel.: +43 (0)1/53115/7511 E-Mail: sieglinde.stockinger@bka.gv.at
Arbeitshilfe für Gender Budgeting in der Verwaltung
9. Statistische Broschüre "Frauen und Männer in Österreich"
Zielsetzung ist, mit Hilfe der zahlreich verfügbaren Statistiken eine möglichst umfassende Beschreibung der wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten für Frauen und Männer in Österreich vorzunehmen. Mit der Kenntnis der Faktenlage betreffend die Disparitäten zwischen Frauen und Männern soll darüber hinaus die Grundlage für die zielgruppenadäquate Planung und Durchführung von Maßnahmen geschaffen werden.
Die Broschüre "Frauen und Männer in Österreich" enthält die Präsentation eines statistischen Bildes der Disparitäten zwischen Frauen und Männern in den folgenden Bereichen:
- Demographische Strukturen, Lebensformen
- Bildung
- Erwerbstätigkeit
- Einkommen, Lebensstandard
Den Statistiken wird ein kommentierter, mit Grafiken versehener Einleitungsteil vorangestellt, welcher neben einer Kommentierung der wesentlichen Ergebnisse auch Entwicklungstendenzen aufzeigen soll. Um die längerfristigen Entwicklungen sichtbarer zu machen, werden ausgewählte geschlechtsspezifische Disparitäten in Form von längerfristigen Vergleichen (Zeitreihen) bzw. Querschnittsanalysen (synoptische Darstellung) näher beleuchtet.
Ansprechperson(en): Mag.a Irina Kappel, Bundeskanzleramt Abteilung II/1, Tel.; +43 (0)1/53115/7513, E-Mail: irina.kappel@bka.gv.at
Download:
Frauen und Männer in Österreich

