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Verwaltung
Gender Mainstreaming Website des deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
mit Informationen zu Theorie, Hintergrund, Verfahren, Projekte der Bundesregierung.
http://www.gender-mainstreaming.net
http://www.bmfsfj.de/
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Schwerpunktaufgabe des BMBF ist die Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung. Für diese Aufgabe hat das BMBF das Referat "Frauen in Bildung und Forschung" etabliert. Es hat die Aufgabe, Gender Mainstreaming im BMBF mit Hilfe eines eigenen Haushaltstitels "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" durchzusetzen.
Sachsen-Anhalt
In Sachsen-Anhalt werden seit Jahren zukunftsweisende Projekte in der Frauen- und Gleichstellungspolitik durchgeführt. So wurde 2001 in Magdeburg das vom Land geförderte Gender-Institut (GISA) gegründet.
Kompetenzzentren
Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.
Das "Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V." versteht sich als fachpolitische Servicestelle für Genderkompetenz, Mädchenarbeit sowie Jungenarbeit in Sachsen-Anhalt. Es dient der Vernetzung und Etablierung geschlechtergerechter Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel der Arbeit des Kompetenzzentrums ist die Herstellung der realen Chancengleichheit in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Land Sachsen-Anhalt.
http://www.geschlechtergerechtejugendhilfe.de/
GenderKompetenzZentrum
Das GenderKompetenzZentrum ist eine anwendungsorientierte Forschungseinrichtung zur Unterstützung von Gender Mainstreaming-Prozessen. Es ist ein Projekt am Lehrstuhl für öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet im Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG).
Das GenderKompetenzZentrum versteht sich als Drehscheibe in einem jungen Feld wachsender Kompetenz und Bedeutung. Versucht wird, Menschen und Organisationen, die sich mit Geschlechterfragen befassen oder befassen sollten, miteinander ins Gespräch zu bringen. Damit sollen bestehende Strukturen gestärkt, weitere Aktivitäten angeschoben, Wissen gebündelt und Kooperation gesichert werden.
Konkret angeboten werden Beratungen, Materialien, Veranstaltungen, Forschung und Lehre zum Thema Gender Mainstreaming.
http://www.genderkompetenz.info
Gender-Institut Sachsen-Anhalt (G/I/S/A)
Im Mittelpunkt der Arbeit des G/I/S/A steht die institutionelle Bündelung, Realisierung und Koordination von Forschungs- und Bildungsaktivitäten zur professionellen Umsetzung des Gender Mainstreaming-Konzeptes. Anliegen des G/I/S/A ist es, Impulse zum Abbau von Wissensdefiziten und Verständnisproblemen über die unterschiedliche Situation von Frauen und Männern zu geben und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zum beiderseitigen Vorteil zu gestalten und zu entwickeln. In dieser Form trägt das G/I/S/A dazu bei, die Grundlagen einer wissenschaftlich fundierten, an den Bedürfnissen und Interessen aller BürgerInnen orientierten Gleichstellungspolitik zu erarbeiten.
E-Quality-Management
Die Datenbank wird vom BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert und konzeptionell begleitet; Konzeption und Redaktion erledigt die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. Thema der Datenbank ist "E-Quality-Management" - eine zukunftsweisende Personal- und Firmenpolitik. Diese erschließt Talente und Qualifikationen von Frauen und verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer. E-Quality-Management verbindet Quality-Management mit Equality (Chancengleichheit).
http://www.e-quality-management.de/
Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie
Der Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. ist Projektträger des Kompetenzzentrums Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie und engagiert sich mit seinen Mitgliedern für die erfolgreiche Umsetzung aller dort angesiedelten Maßnahmen und Projekte. Die Strukturentwicklung des Kompetenzzentrums wird bis 2005 vom BM für Bildung und Forschung und vom BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das Kompetenzzentrum bündelt bundesweit Maßnahmen zur Chancengleichheit in Bildung, Ausbildung, Beruf, Wissenschaft und Forschung. Ziel ist, den Anteil von Frauen in IT-Berufen, Ingenieurwissenschaften und Informatik kontinuierlich zu erhöhen.
Kompetenz Zentrum CHAD
ChAD - Chancengleichheitspolitik in der Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. CHAD ist eine Beratungs- und Entwicklungsagentur zur Verankerung des Gender-Mainstreaming in der Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik. CHAD bietet Beratung und Begleitung bei der Umsetzung der Chancengleichheitspolitik in Betrieben, Organisationen sowie im kommunalen oder regionalen Bereich.
http://www.chancengleichheit-21.de/
Europäischen Strukturfonds
Die Einbindung der Chancengleichheit in sämtliche politische Konzepte und Maßnahmen zieht sich unter dem Begriff "Gender Mainstreaming" als Leitprinzip durch die europäische und nationale Gleichstellungspolitik. Dieser Grundsatz findet auch bei der Umsetzung der Europäischen Strukturfonds und insbesondere des Europäischen Sozialfonds Anwendung.
Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung - Center of Excellence Women and Science CEWS
CEWS ist der nationale Knotenpunkt zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Das CEWS fungiert als Think Tank für dieses Politikfeld, gibt Denkanstöße, initiiert Veränderungsprozesse, die es wissenschaftlich begleitet und gestaltet die erforderlichen Transferprozesse zwischen Wissenschaft und Politik aktiv mit.
TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.
TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zu etablieren, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabung, Potenzial und Kompetenz der Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden - ein hoher Anspruch, vor allem an die Personalpolitik.
Forschung
Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Seit März 2001 gibt es im Büro für Gleichstellungsfragen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine Stelle für die Koordination von Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt. Mit der neuen Stelle wird eine doppelte Zielsetzung verfolgt: zum einen soll die Frauen- und Geschlechterforschung stärker gefördert und vernetzt werden, zum anderen sollen gezielt Frauen bei der wissenschaftlichen Qualifizierung unterstützt werden.
http://comserv.urz.uni-magdeburg.de/gleichstellungsbuero/koord/start.htm
Heinrich Böll Stiftung
Die Heinrich-Böll-Stiftung ist eine föderal organisierte Bundesstiftung mit 16 Landesstiftungen. Vorrangige Aufgabe ist die politische Bildung im In- und Ausland zur Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung. Orientierung an politischen Grundwerten wie Ökologie, Demokratie, Solidarität und Gewaltfreiheit. Im Rahmen der Heinrich Böll Stiftung wurden das Feministische Institut (FI) gegründet sowie die Datenbank "Global Center for Women's Studies and Politics (GLOW)" eingerichtet.
Feministisches Institut (FI)
http://www.glow-boell.de/home/content/d/about_us/Welcome/render_top
Global Center for Women's Studies and Politics (GLOW)
http://www.glow-boell.de/home/content/d/Sitemap/index_html
Friedrich Ebert Stiftung
Seit Mitte der 80er Jahre ist Frauenförderung im nationalen wie internationalen Bereich einer der Schwerpunkte der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Laufe der 90er Jahre hat sich dabei das Konzept des Gender Mainstreaming etabliert, das die Förderung der Chancengleichheit und der Geschlechterdemokratie zur Querschnittsaufgabe macht und die Geschlechterperspektive zum festen Bestandteil eines jeden Arbeitsfeldes werden lässt. Gender-Beauftragte in den einzelnen Abteilungen sorgen dafür, dass die Geschlechterperspektive im Rahmen der Projektarbeit einen angemessenen Stellenwert erhält.

